Fernverkehr Jena
Für eine Stadt mit moderner Anbindung: Wir kämpfen für Fernverkehr für Jena!

Im Zuge der Bahnreform von 1994 traf die deutsche Verkehrspolitik eine fatale Fehlentscheidung: Sie überließ den Fernverkehr dem Markt, statt ihn als Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge zu sichern. Gleichzeitig griff der Bund mit milliardenschweren Investitionen in wenige Schnellfahrstrecken massiv selbst in den Markt ein. Der eigenwirtschaftliche Fernverkehr wurde dadurch auf diese Achsen gelenkt, während Verbindungen über bestehende Strecken ihre wirtschaftliche Grundlage verloren und unter den Bedingungen strikter Eigenwirtschaftlichkeit kaum noch tragfähig sind.
Davon betroffen ist auch die Stadt Jena. Mit etwa 20.000 Studierenden an drei Hochschulen, einer außergewöhnlich dichten Forschungslandschaft, der bundesweit höchsten Akademikerquote und zahlreichen Marktführern aus High-Tech-Zukunftsbranchen ist sie stark international vernetzt und für ihr Funktionieren in besonderer Weise auf schnelle Verbindungen zu Metropolen und internationalen Flughäfen angewiesen. Stattdessen hat sie mit der Inbetriebnahme des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit Nr. 8 ihren Fernverkehr verloren und ist heute nur noch mit Umstiegen im Regionalverkehr erreichbar. So wurde infolge einer Investition von mehr als 10 Milliarden Euro öffentlicher Mittel ausgerechnet einer der erfolgreichsten ostdeutschen Wachstumskerne vom schnellen Schienenverkehr abgehängt.
Das Bündnis „Fernverkehr für Jena“ setzt sich für zeitgemäße, schnelle und umsteigerfreie Fernverbindungen ein. Bei Fragen oder Anregungen nutzen Sie bitte unsere FAQ oder unser Kontaktformular.
Übersicht:
Studie des DZSF zu Marktmodellen im Fernverkehr
3. Gutachterentwurf Zielfahrplan Deutschland-Takt
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