Post für Peter Ramsauer: „Lichtenfelser Erklärung“ zum Erhalt der ICE-Verbindungen

Quelle: Jenapolis | 14.09.2012

Lichtenfels/Jena. Auf Einladung von Landrat Christian Meißner trafen sich am 10. September 2012 die Vertreter der Landkreise Kronach, Saalfeld-Rudolstadt sowie der Stadt Jena zu einem Austausch zum Thema Erhalt einer hochwertigen Personenfernverkehrsverbindung auf der Saalbahn-Frankenwaldbahnstrecke.

Schnell waren sich alle Beteiligten einig, dass nach Fertigstellung des Verkehrsprojektes DE-Nr. 8 Nürnberg – Erfurt auf der jetzigen Strecke Lichtenfels – Jena weiterhin ICE-Züge verkehren sollen. Um diese Forderung zu untermauern wurde vereinbart sich mit der „Lichtenfelser Erklärung“ an den Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer zu wenden.

Inhaltlich fordern die Unterzeichner, dass mit der Inbetriebnahme der Neubaustrecke Nürnberg – Erfurt auf der bestehenden ICE-Trasse weiterhin qualifizierter Fernverkehr mit Systemhalten in Lichtenfels, Kronach, Saalfeld und Jena von und nach Berlin sowie von und nach München stattfindet. Deutlich wird dabei darauf verwiesen, dass die bestehende RegionalExpress-Verbindung Nürnberg – Jena nicht ausreichend ist. Strukturpolitisch fordert die Region, dass weiterhin eine leistungsfähige Anbindung an Berlin und München mit Fernverkehrszügen aufrechterhalten wird.

Die Lichtenfelser Erklärung greift dabei inhaltlich das Jenaer Positionspapier vom 8. März 2010, die gemeinsame Initiative der Metropolregionen Nürnberg und Mitteldeutschland von 2010 sowie die Vorgaben des Regionalplanes der Region Oberfranken –West vom 25.7.2011 auf und stellt konkrete Forderungen zur künftigen Anbindung des seit rund 100 Jahren über die Schiene verbundenen Wirtschaftsraumes Lichtenfels – Jena auf.

Die von allen Partnern unterzeichnete Erklärung ging mit heutiger Post nach Berlin.

Lichtenfelser Erklärung

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