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Präsentation Perspektiven des Fernverkehrs im Saaletal ab Dezember 2017

Die Präsentation wurde am 18.2.2017 von Birgit Bohle, Vorsitzende des Vorstands der DB Fernverkehr AG, vor Bundestagsabgeordneten der "Allianz für die Heimat" in Berlin gezeigt.

iRFP-Studie 2016 „Zukunft gestalten – Fernverkehr erhalten“

Fahrplantechnologische Szenarien zur Fernverkehrsanbindung der Stadt Jena nach Inbetriebnahme der Neubaustrecke Leipzig – Erfurt – Nürnberg

Als Reaktion auf das im Frühjahr 2015 vorgestellte neue Fernverkehrskonzept der DB und die unbefriedigende Ausgestaltung des Nahverkehrs auf der Saalbahn seit dem Fahrplanwechsel 2015/2016 haben das Bündnis Fernverkehr für Jena und die Stadt Jena das Dresdner Institut für Regional- und Fernverkehrsplanung (iRFP) beauftragt, eine Fortschreibung der Studie von 2011 vorzunehmen. Das Ziel der Fortschreibung ist die optimale fahrplantechnologische Gestaltung der im neuen Fernverkehrskonzept geplanten IC-Linie durch das Saaletal sowie die Ausarbeitung flankierender Verbesserungsvorschläge für den Nahverkehr im Ostthüringer Raum. Für die vorgeschlagenen Verbesserungen wird neben der fahrplantechnologischen Machbarkeit auch die Betriebskilometerneutralität nachgewiesen. Die Studie liefert damit fachlich fundierte und konkret umsetzbare Vorschläge für rasche und deutliche Verbesserungen in der Schienenerreichbarkeit Jenas und der benachteiligten Ostthüringer Region. Die Studie wurde am 4.2.2016 im Thüringer Verkehrsministerium offiziell vorgestellt.

"Schnelle Mitte Deutschlands"

Studie "Die Erreichbarkeit deutscher Großstädte durch den Schienenpersonenverkehr"

Studie zur Erreichbarkeit Deutscher Großstädte

Das Institut für Wirtschaft und Verkehr der TU Dresden hat sich in einer empirischen Untersuchung mit der Erreichbarkeit deutscher Großstädte durch den Schienenpersonenverkehr beschäftigt. Darin weist die Stadt Jena bereits heute einen sehr schlechten Erreichbarkeitswert auf und landet im Ranking der untersuchten Großstädte auf Platz 74 von 80. Erkennbar ist, dass ein direkter Fernverkehrsanschluss zwingende Voraussetzung für eine gute Erreichbarkeit ist.

Fahrplantechnologisches Szenario zur Fernverkehrsanbindung der Stadt Jena nach Inbetriebnahme der Neubaustrecke Leipzig – Erfurt – Nürnberg

Fahrplantechnologisches Szenario zur Fernverkehrsanbindung der Stadt Jena nach Inbetriebnahme der Neubaustrecke Leipzig – Erfurt – Nürnberg

In Zusammenarbeit und mit finanzieller Unterstützung der Stadt Jena hat das Bündnis Fernverkehr für Jena das renommierte Institut für Regional- und Fernverkehrsplanung (iRFP) beauftragt, die Auswirkungen der Inbetriebnahme der Neubaustrecke durch den Thüringer Wald auf die Stadt Jena darzustellen und zu untersuchen, wie Jena zukünftig in einen integralen „Deutschland-Takt“ einbezogen werden kann.

Die Studie zeigt, dass und warum Jena weder von der Neubaustrecke durch den Thüringer Wald noch vom neuen Fernverkehrsknoten Erfurt profitiert. Es wird ein realistisches Fahrplankonzept entwickelt, in dem unter Einbeziehung einer direkten Fernverkehrslinie über Jena und ergänzender Regionalverkehrslinien wesentliche Verschlechterungen bei Reisezeiten und Reisequalität gegenüber dem Status Quo so weit wie möglich vermieden werden. Ein Szenariovergleich zeigt, dass im Fall einer reinen Regionalanbindung die Verschlechterungen deutlich größer ausfallen.

Präsentation "Herausforderungen für den Thüringer Nahverkehr"

Die Präsentation wurde vom Thüringer Verkehrsminister Christian Carius auf der vom Bündnis veranstalteten Verkehrskonferenz am 27. September 2011 in Jena gehalten. Die Präsentation enthält keine Aussagen zur künftigen Fernverkehrsanbindung Jenas, sondern rückt ein "SPNV-Expresszugsystem" in den Mittelpunkt, das die "Anbindung" der Impulsregion übernehmen soll. Die Fahrzeittabelle am Ende der Präsentation konnte auf Nachfrage nicht plausibilisiert werden und hält einer sachlichen Überprüfung weder hinsichtlich der heute absehbaren Streckenparameter noch der in Frage kommenden Fahrzeuge stand.

Verantwortung des Bundes für den Schienenpersonenfernverkehr

Antwort der Bundesregierung auf eine vom 6.1.2010 u.a. der Abgeordneten Dr. Anton Hofreiter, Winfried Hermann, Bettina Herlitzius und der Fraktion BÜNDNIS  90/DIE GRÜNEN im Bundestag auf eine Kleine Anfrage zur Verantwortung des Bundes für den Schienenpersonenfernverkehr

Expertise der FH Erfurt: Raumordnerische und regionale Effekte der transeuropäischen Eisenbahnstrecke (Verona)-Nürnberg-Erfurt-Halle/Leipzig-(Berlin) für Thüringen

Bereits im Jahr 2002 zeigte eine Expertise der FH Erfurt zu den raumordnerischen und regionalen Effekten der Neubaustrecke durch den Thüringer Wald für Thüringen: Jena profitiert nicht von der Neubaustrecke. Untersucht wurde auch die HGV-Affinität von Unternehmen. Im Ergebnis wird festgestellt, dass vor allem Unternehmen, die sich im Zukunftssektor bewegen, HGV-affin sind. Jedoch wird ausgerechnet diese in Jena stark vertretene Unternehmensgruppe vom ICE-Knoten Erfurt nicht erreicht: "Ein ICE-Haltepunkt wirkt nachweislich (...) räumlich sehr konzentriert - die wirtschaftlichen Inmulse begrenzen sich auf ein sehr begrenztes Umfeld." Bereits oberhalb der 15-Minuten-Isochrome läßt die Bedeutung deutlich nach. Schlußfolgernd wird festgestellt, dass [...] die Landeshauptstadt [...] in besonderem Maße von [der Neubaustrecke] profitieren wird; dass aber im Vergleich dazu der Unterschied zu den anderen Oberzentren [...] größer werden wird" und warnt davor, "die dort vorhandenen Wachstumsimpulse nicht von den künftigen Entwicklungschancen abzukoppeln."

Raumordnerische und regionale Effekte der transeuropäischen Eisenbahnstrecke (Verona)-Nürnberg-Erfurt-Halle/Leipzig-(Berlin) für Thüringen

DB-Broschüre: "Der neue ICE-Halt für Jena – Anschluß an das nächste Jahrtausend"

Eine Broschüre der DB aus dem Jahr 2002 zum Bau des neuen Fernbahnhofs Jena Paradies, die u.a. eine Netzgrafik der Fernverbindungen von Jena zeigt.

Broschüre Seite 1 (JPG, 2 MB)
Broschüre Seite 2 (JPG, 2 MB)

Archiv

Anregungen zum Jahresfahrplan 2017

Offener Brief an Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht

Koalitionsvereinbarung der Thüringer Landesregierung

Die Koalitionsvereinbarung der aktuellen Thüringer Landesregierung enthält im Abschnitt Landesentwicklung und Verkehr den folgenden Passus: "Neben den auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke verkehrenden neuen ICE-Angeboten sollen auf der Saalebahn auch zukünftig adäquate Fernverkehrsanbindungen erhalten bleiben."

Koalitionsvereinbarung der Thüringer Landesregierung (PDF)

Wahlprüfstein Bundestagswahl 2013

In einem Wahlprüfstein hat das Bündnis "Fernverkehr für Jena" alle 11 Kandidaten für den Bundestag nach ihrer Einschätzung der Situation, ihren Plänen und der Unterstützung für das Bündnis gefragt. Geantwortet haben 8 Kandidaten.

Petition zum Ausbau der Mitte-Deutschland-Verbindung

Das Jenaer Bahnbündnis unterstützt eine Petition an den Deutschen Bundestag. Die Petition fordert den zweigleisigen Ausbau und die Elektrifizierung der Mitte-Deutschland-Verbindung zwischen Weimar und Gößnitz bis 2021.

Petitionstext und Unterschriftenlisten

Schlussbericht - Schienenwege des Bundes November 2010, Bedarfsplanüberprüfung zum Bundesverkehrswegeplan 2003

In der aktuellen Fassung des Bundesvekehrswegeplans vom November 2010 sehen die Verkehrsexperten von INTRAPLAN Consult GmbH im Zielnetz für den SPFV Bedarf und Nachfrage für eine Fernverkehrslinie durch das Saaletal mit 8 täglichen Zugpaaren (entspr. 2h-Takt), Zugtyp E (IC light, Vmax 160km/h) und Preisstufe B (Preisstufe des heutigen IC/EC-Systems).

Schlussbericht - Schienenwege des Bundes November 2010 (PDF, 35 MB)

Musterbrief Stellungnahme BVWP 2030

Dies ist eine Vorlage für eine Stellungnahme im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung zum Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2030. Zum Bearbeiten ist ein geeignetes Textverarbeitungsprogramm (z.B. Microsoft Office, LibreOffice, OpenOffice o.ä.) nötig. Das Dokument kann frei verwendet werden und enthält Hinweise zur Bearbeitung.

„Lichtenfelser Erklärung“ zum Erhalt der ICE-Verbindungen

Die Vertreter der Landkreise Kronach, Saalfeld-Rudolstadt sowie der Stadt Jena wandten sich mit der Forderung, nach Fertigstellung des Verkehrsprojektes DE-Nr. 8 Nürnberg – Erfurt auf der jetzigen Strecke Lichtenfels – Jena weiterhin ICE-Züge verkehren zu lassen, an Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer.

Lichtenfelser Erklärung

Standpunkt zum VCD-Fernverkehrskonzept „2017+“ für Mitteldeutschland

Zu seinem Fernverkehrskonzept für Mitteldeutschland legt der VCD ein Standpunktpapier vor, in dem er begründet, warum die Sicherung des Fernverkehrs auf der Saalbahn wichtiger ist als die von der DB ins Spiel gebrachte Verlängerung der IC von Düsseldorf bis Weimar über Jena nach Gera.

Standpunktpapier des VCD